Freitag, 7. Mai 2010

heb an

die laune kann gehoben werden, wenn ein paar dinge passieren:

der balkon wird bepflanzt :: the very last tears :: es gibt schwarzen tee mit milch und honig :: zwei wochenendfeiern stehen ins haus :: ein fahrradkauf ist fast abgeschlossen :: some nice talks during that week :: zwei wochen urlaub! (ab jetzt!) :: ein duftender kuchen im ofen :: die aussicht auf bessere zeiten (moving from brain to heart) :: erfolgreich zwei resetknöpfe drücken :: sportglückshormone fließen :: ein buchgroßeinkauf im buchladen um die ecke :: a present from far away ::



happy weekend to everybody!

Sonntag, 2. Mai 2010

zu hause

zu hause: ein wochenende mit der familie hat was. man kann lachen, und weinen (aber nur im stillen). man lernt viel über sich selbst. zum beispiel, dass es gar nicht so einfach ist, opa den unterschied zwischen kopieren, scannen und drucken zu erklären. oma muss die glaubwürdigkeit von mitfahrgelegenheiten vermittelt werden. und der gesamten kaffeetafel, warum es nicht notwendig ist, dass man mehr als drei kuchenstückchen auf einmal isst (keine chance).
der heimweg von chemnitz nach berlin wurde mit der eben erwähnten mitfahrgelegenheit und 180 km/h getätigt, so schnell war ich noch nie in der stadt. noch schöner, dass ich die uneingeplante zeit bei ferdinand auf dem sofa verbringen kann, dessen wohnung just zwischen meiner und der bushaltestelle liegt. ein schönes sonntagabendritual, manchmal geplant, heute spontan. ich bin zu hause.

Freitag, 30. April 2010

gedanke des tages

"Nur ja nicht die Ohren hängen lassen! Nie! Denn, es wird regiert."

Karl Barth

Donnerstag, 29. April 2010

spring's out there

die woche ging viel zu schnell vorbei, das letzte wochenende auch und jetzt steht schon wieder das neue vor der tür. nachdem ich aus meinem frühlingstrauerschlaf erwacht bin, habe ich das gefühl, die zeit rast schon wieder.
ich habe noch die sonne vom letzten wochenende im herz, den ersten grillgeruch des jahres, sterne überm dorf und einen langen spaziergang durch berlin. bei und in allem gespräche, ohne die ich zur zeit nicht überleben könnte. ich denke besser, wenn ich spreche, glaube ich. wobei - erst denken und dann sprechen und dann handeln, hat natürlich auch was... und die stille nach vielen menschen. die wirkt dann doppelt stark, und auch das ist eine herausforderung.
wo hört ihr die stille am lautesten?

Donnerstag, 22. April 2010

Stille

Es gibt keine freie Gesellschaft ohne Stille, ohne einen inneren und äußeren Bereich der Einsamkeit, in dem sich individuelle Freiheit entfalten kann.

A. Marcuse

Mittwoch, 21. April 2010

das ist dann wohl so

heute hat jemand erwähnt, dass mein blog ein bisschen melancholisch geworden ist... das stimmt, und das leben ist es auch. aber ich habe dann mal geguckt über was für themen ich sonst so gebloggt habe: gerne das wetter (könnte ich heute auch wunderbar machen), eine reise oder die arbeit. sollte das mein leben sein? puh. dann lieber melancholie, die kommt echt aus dem herzen, dazu ein bisschen traurigkeit und hoffnung und ein paar freunde, die mich durchschütteln und festhalten. dann wird das schon, auch wenn es jetzt erst einmal so ist: anders als sonst.

things ain't what they used to be.

Montag, 19. April 2010

icecream makes happy, maybe

gestern, 21 grad, sonne und ein dumpfes gefühl im bauch, dass etwas fehlt. und dann: ein spontananruf von klopfer, die verabredung vorm besten eisladen der stadt, und in diesem moment auch der welt und dann einfach nur froh sein, dass ich mit klopfer in der sonne sitzen kann, rieseneisbecheressend.



vorm wochenende noch eine freudin verabschiedet, es ist seltsam, wenn menschen, die man kennt, die stadt und somit irgendwie auch dieses leben verlassen. es bleibt immer etwas zurück, und noch mehr wird mitgenommen. aber das passiert auch, wenn niemand die stadt verlässt... dann wird nur etwas mitgenommen. es verändert sich eben alles, und man kann das chance sehen, wenn man es schafft.

Freitag, 16. April 2010

es ist so ohne uns

Es fühlt sich seltsam an zu jemandem zu gehören, der weg ist. Und der nicht zurück kommt. Mit der Möglichkeit im Nebensatz, dass er nie wirklich da war, wird es nicht besser.

Und es fühlt sich seltsam an zu sehen, wie jeder zweite nur als Hälfte läuft.
An den leeren Stellen merkt man den Luftzug. Wie es sich über den Nacken zieht. Jeden zweiten. Dann funktioniert das mit dem Wärmeaustausch nicht mehr so, man atmet alles aus sich raus, aber nirgends hinein. Und dann kommt der Winter in dich rein und die Eisblumen und am Anfang ist es noch neu und aufregend wie mit dem ersten Schnee, aber nach den Wochen und Monaten sind die gefrorenen Seen wieder leer. Niemand juchzt und keiner kann mehr erste Spuren machen, weil alles voller verirrter Tappsen ist. Man schaut eventuell noch, welche passen könnten.
Und alle klammern ihre Finger an die Teetassen.



Es fühlt sich eben seltsam an.
Als wäre man Linkshänder und dürfte nur mit rechts schreiben.
Es geht schon irgendwie und man gewöhnt sich dran.
Nur ist alles voller Ecken und Kanten.

Text: © neon.de
Photo: © jonnistein / photocase.com

Zitat

Wir können vor lauter Angst nicht auf Zehenspitzen durchs Leben schleichen

Musik


Sophie Hunger
The Danger Of Light

Brandenburgische Wörter

(1) kaupeln (2) Plins (3) wa (4) lutschen (mit langem u) (5) nich (6) luntschen (7) tikschen (8) nüscht (9) zutschen (10) rückzu (11) schlurfen (12) schnurpsen

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