Sonntag, 21. März 2010

Die Lesungen waren super

Die Buchmesse 2010 in Leipzig. Was soll ich sagen? Ganz schön voll. Ganz schön viele Bücher. Viel zu wenig Zeit. Zu wenig Stühle. Super Lesungen. Fazit: Kann man machen. Wer Bücher schmökern will, sollte aber lieber in den Buchladen seines Vertrauens gehen. Die Lesungen und das Autogramme abholen haben sich aber allemal gelohnt. Die Lesungen, auf denen ich allein, mit Bonni und mit Bonni und Cousin war, wurden auch fotographisch festgehalten und werden hier in zeitlicher Reihenfolge wiedergegeben:



Kristof Magnusson, der so herrlich normal ist. Und lustig.



Ahne, im Berliner Zimmer. Wo sonst?



Nora Tschirner bei der Lesung mit Gerhard Schöne, ein Ausflug in die Kindheit. Und nur für mich hat er mein Lieblingslied gespielt, glaube ich.

Dienstag, 16. März 2010

links oben der wald, rechts unten das dorf

All die Jahre hatte es so ausgesehen, als sei sie die Gesündere, die Robustere von beiden. Er hatte früher begonnen, seine Schlüssel zu verlegen, das Portemonnaie, die Lesebrille, und als er schon zu schlecht sah, um eine Münze, die ihm aus der Hand gefallen war, jemals wiederzufinden, da wieselte sie noch sicher auf beiden Beinen zwischen Küche, Wohnzimmer und Bad herum. Wahrscheinlich lag es daran, dass sie nie in Rente gegangen war. Sie hatte den Haushalt noch aufrechterhalten, als er schon fast nicht mehr allein vom Sofa hochkam, hatte noch die Fenster geputzt, durch die er oft nur noch völlig leer ins Tal starrte. Kampfameise nannte er sie manchmal, wenn sie mal wieder nicht zu bremsen war und er sich nach ein bisschen Aufmerksamkeit sehnte. Kampfameise, setz dich her zu deinem alten Ameisenbär, der hat nicht mehr lang.
Sag nicht so was, antwortete sie dann in leiser Wut, sag so was nicht. Und sie nahm einen Moment lang neben ihm Platz, strich über den Rücken seiner Hand und sah mit ihm in die Ferne, links oben der Wald, rechts unten das Dorf, die Wipfel der Obstbäume im Garten. Sie saßen nebeneinander wie Liebende, die auf einen Zug warten, der Verspätung hat, und die es nicht wagen, noch etwas anzufangen in der zusätzlichen Zeit, die bis zum Abschied bleibt.

Harriet Köhler: Und dann diese Stille

Montag, 15. März 2010

back from the sea







ich hatte ja gehofft, dass mir der meerwind den kopf freipustet. das hat er (kalt war's), aber es strömen genauso viele gedanken nach wie verschwunden sind! das wochenende in rostock war dennoch oder gerade deshalb sehr schön, mit einigen überraschungen und ganz viel spazierengehen, kaffeetrinken und plauschen. wirklich einfach schön. was nehme ich mit?


"Die Gegenwart, das ist doch nicht einfach bloß jetzt!"
Peter Kurzeck

Sonntag, 14. März 2010

und



hörbar tobias kassühlke

Donnerstag, 11. März 2010

nordwind

der ostsee hallo sagen und ein paar worte in den wind brüllen (oder flüstern?)... das jahr muss doch eigentlich noch gut werden, wenn ich schon mitte märz das erste mal ans meer fahre! ich besuche frau v. aus einem schwedischen leben und freue mich, das kann ich euch sagen. ich hoffe, der nordwind pustet ein paar wolken weg und den kopf frei. meet you at the beach.

Mittwoch, 10. März 2010

miss autumn berlin products


kalendertasche "apple green"

das nähfieber hat mich gepackt. nachdem ich vor längerer zeit eine anfänger-nähstunde bei kaffiknopf hatte und dann noch eine (nichts ist einfach beim ersten mal), bin ich jetzt auf einem arbeitsfähigem basiclevel. und das klappt gut. das letzte wochenende wurde genutzt, um meine derzeitigen launen in aktionismus zu verwandeln, um danach gleich auf dem stoffmarkt in potsdam mehr material einzukaufen. das hat wahrscheinlich noch mehr geholfen als sich selbst zu vergessen über linksrechts, "nicht ziehen" und den kniffen einer maschine.
und nun: es ist schön, ein paar ideen im kopf zu haben.


kirschkernkissen zum aufwärmen "bambi cherry"

Montag, 8. März 2010

montags halb neun

ein montagmorgen ist immer interessant. man merkt, ob man kraft haben wird für die woche; motivation für die dinge, die anstehen; weitblick.
ich bin gerade froh über meinen job, der es mir erlaubt, meine stunden so zu schieben, wie ich möchte (nicht immer, aber so ungefähr). heute: geht gar nichts. noch nicht. und so werde ich mich zu hause an mein übervolles postfach setzen, mails schreiben und gedanken sortieren, private und nicht-private, wobei man das ja bei sich selbst gar nicht trennen muss. ich werde auf den balkon treten, um zu schauen, ob sich die sonnenstrahlen schon in wärme verwandelt haben. es zieht ganz schön um die ecken, so in letzter zeit.

Samstag, 6. März 2010

vielleicht

Es ist vielleicht auch garnicht gut, wenn alles, was man sich sonst wortlos zu verstehen gibt, in Worte umgesetzt werden muß.
Der Unterschied zwischen der Wirklichkeit, nach der man Verlangen hat, und den Worten, die die Brücke zu dieser Wirklichkeit schlagen wollen und doch nicht können, ist zu überwältigend.

Dietrich Bonhoeffer

Zitat

Wir können vor lauter Angst nicht auf Zehenspitzen durchs Leben schleichen

Musik


Sophie Hunger
The Danger Of Light

Brandenburgische Wörter

(1) kaupeln (2) Plins (3) wa (4) lutschen (mit langem u) (5) nich (6) luntschen (7) tikschen (8) nüscht (9) zutschen (10) rückzu (11) schlurfen (12) schnurpsen

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