Mittwoch, 1. Dezember 2010

Vielleicht

Traue nicht deinen Augen
Traue deinen Ohren nicht.
Du siehst Dunkel
Vielleicht ist es Licht.

Bertolt Brecht

(c) regulus 56 / photocase.com
(c) regulus 56 / photocase.com

Montag, 29. November 2010

wonderful weekend, moony monday

1. advent

am sonntag war der erste advent. jippieh! weihnachten & ich, das ist eine liebe, manchmal, aber dieses jahr definitiv. es wurden der schwippbogen ausgepackt, die kerzen und die ganz warmen sachen: es ging auf den schwedischen weihnachtsmarkt der viktoria-gemeinde in berlin. sehr schön schwedisch. und mein herz sprang ein paar mal hin und her in anbetracht der ganzen leckereien, die ich in meinen schwedischen zeiten wöchentlich gegessen habe. letztendlich habe ich mich für fischsuppe entschieden - vom norwegenstand!

wonderful weekend

der tag zuvor war auch schon mehr als chillig mit gottesdienstbesuch, spaghetti alio e olio, einem gast, schönen gesprächen, tee, die füße auf dem stuhl und zu guter letzt kaffee & kuchen im bilderbuch-café. für alle, die gute torten, alte möbel und viele bücher lieben.

der sonntag morgen wurde, um den kreis zu schließen, in clärchen's ballhaus begrüßt. vom hütchen und mir und guter tanzlaune. und was haben sie da gespielt? ein lied von ace of base! ich kann an dieser stelle nicht ohne stolz behaupten, dass ich als teenager nie eine boyband-, kelly-family- oder michael-phase hatte. aber ace of base - das war meine erste liebe. auf kassette. das war schön, sie wiederzutreffen.

und heute? versuche ich das wochenende möglichst effektiv nachwirken zu lassen.

Montag, 22. November 2010

montagsglück

rot und wolle

es geht los

wenn eine woche immer so anfangen würde, das wäre doch was. das wochenende zu hause, aber nur halb, und dann ein sonntag auf dem land, mit einem kleinen mädchen, das sich selbst bücher vorliest und einem großen, das gute laune verbreitet. zwischendrin keksteig, kekse, kaffee, ein vollendetes weihnachtsgeschenk und ein tee zum abschied.

heute dann: arbeit in einem flow, das war nur schön. der abend mit einer kopenhagenerin, und es ist gar nicht seltsam, dass man sich ganz natürlich am kotti verabredet. so ist das, in einer globalisierten kleinen welt.

Kreuzberg

Freitag, 19. November 2010

skype me

zu hause passieren wie immer tolle, unspektakuläre und doch erwähnenswerte dinge. ich nenne drei: ich erledige dinge, die ich schon wochen vor mir herschiebe (unabsichtlich natürlich) / ich gehe um zehn ins bett und stehe halb sieben auf (so richtig mit anziehen und lebensfähig sein und allem drum & dran) ... bonni, die fünfuhrfrau, wird jetzt über mich lachen, aber das kann ich aushalten / ich installiere dem vater skype und er ist ein naturtalent, im skypen.

skype me!

Dienstag, 16. November 2010

slow

wintersommerberlin :: weiß

Gedankenchaos. Stimmengewirr. Tunmüssen. Wollenmüssen. Entscheidenmüssen. Gedankenfäden schlingen sich um uns bis wir bewegungsunfähig darnieder sinken. Hat jemand eine Schere dabei? Durchatmen. Alles ist gar nicht. So wichtig. Im Schrank hängt der Glitzeranzug. Verlieren fühlt sich wie gewinnen an. Gewinnen ist unmöglich. Wie es scheint. Gleißend hell. Das Licht blendet. Du kannst nicht klar sehen. Die Kanten sind hart, Schnittkanten. Schnittwunde. Bluttropfen. Nur nichts anfassen, nicht zu nahe kommen, nicht genauer betrachten. Aus der Ferne, Bewegungsunschärfe auch gut. Innehalten. Durchatmen. Die Welt kann warten. Mit deinen eigenen Händen baust du dir eine Maschine. Einen Entschleuniger. Aber ist das nicht gefährlich? Denn was dann. Wenn alles seziert in Einzelteilen vor dir liegt. Das Bild bekommst du doch so nie wieder zusammen. Dann machen wir eben ein neues Bild. Ein neues Leben. Alles nicht so schlimm. Ruhe bewahren. Atmen.

Text: www.hannafaktur.de

Montag, 15. November 2010

Halbzeit

Ist es schon soweit? Wo ist er geblieben, der ruhige November? Jedes Jahr frage ich mich wieder neu und jedes Jahr denke ich, es wird ruhiger, bald. Aber die Ruhe, die muss man wohl im Herzen mittragen und auspacken, wenn es stürmisch wird. Die ersten Schnupfen haben sich hinter den Häuserecken versteckt und haben sich nur nicht rausgetraut, da gestern so schön die Sonne schien! Der Tag wäre perfekt gewesen, wenn ich nicht in eine Tackernadel gefahren wäre ("Nein, bitte, bitte - lass mich keinen Platten haben! Pffft..."), aber es war halb so schlimm. Ich habe festgestellt, dass das Hütchen wie Lebensinventar für mich ist, Ausstellungen nicht immer gut sein müssen, aber dass es dann auch okay ist, wenn man da war und es Menschen gibt, zu denen man eine besondere Verbundenheit spürt. Was noch toll war in der letzten Woche: London, nette Menschen kennen lernen, britische Manieren, eine Überraschungsparty für zwei soon-to-be-Mamas, ellenlange AB-Besprechungen von Frau R., Überraschungspost und den Bruder zum zweiten Mal in einer Woche live in Skype sehen. Schön, schön. Was ist da ein platter Fahrradreifen und der abgefahrene Autoseitenspiegel von letzter Woche? Nothing.

Sonntag, 7. November 2010

ich bin glücklich, wenn... II

  • die ersten plätzchen gebacken werden
  • viele freunde auf einem haufen sind
  • dinge manchmal einfach zusammenpassen
  • die eine sekretärin an der uni immer gleich nett ist
  • wenn ich mir eine sternschnuppe wünsche und drei minuten später eine vom himmel fällt
  • übermorgen gestern ist

Donnerstag, 4. November 2010

ich bin glücklich, wenn...

carrot cupcake
  • mir jemand einen carrot cupcake mitbringt
  • ich unter der woche ein waffelfrühstück mit einer freudin haben kann (waffeln retten jeden tag oder lassen ihn gleich ganz toll werden, ich schwöre es)
  • wenn ich den ersten adventskalender geschenkt bekomme (it's teatime)
  • ich basketball spiele
  • ich so ganz unerwartet postkarten bekomme
  • ich endlich ein buch ausgelesen habe, was ganz schwer wiegt, aber gleichzeitig ganz hoffnungsvoll ist
  • die blätter von den bäumen fallen und jedes einzelne anders fliegt, so ganz speziell und eigen
  • ich land sehe
ich sehe land

Zitat

Wir können vor lauter Angst nicht auf Zehenspitzen durchs Leben schleichen

Musik


Sophie Hunger
The Danger Of Light

Brandenburgische Wörter

(1) kaupeln (2) Plins (3) wa (4) lutschen (mit langem u) (5) nich (6) luntschen (7) tikschen (8) nüscht (9) zutschen (10) rückzu (11) schlurfen (12) schnurpsen

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