Montag, 1. November 2010

I love the thrill but i hate the rush

Ohne dass ich es gemerkt habe, ist der November da. Schön, nicht? Es riecht gut in der Stadt, weil alle anfangen zu heizen und der rauchige Kohlenduft um die Ecken weht, es ist zeitig dunkel und somit sehr gemütlich und es gibt immer einen Grund, ständig Tee zu trinken. Oder zu schlafen...

Es gibt sehr viel zu tun in den letzten Tagen. Endlich ist das Heft fertig und auch auf Arbeit wird es ruhiger. Für die nächste Woche (more details coming soon) müssen viele Vorbereitungen getroffen werden. Und alles scheint gleich wichtig, aber das kann ja nicht sein. Ich mag die Anspannung, die Veränderungen mit sich bringen und hasse den Stress, wenn alles zu schnell geht. Schön zu wissen: am Ende, ganz am Ende, wird alles passen.

Freitag, 29. Oktober 2010

Chakka mit Jürgen

Setting: Deutsche Post in den Schönhauser Allee Arcarden, Berlin
Personen: ich & Postangestellte & zufällig vorbeikommender weiterer Postangestellter - nennen wir ihn Jürgen
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Die Postangestellte und ich klären mein Anliegen und sind fast fertig als Jürgen hinter dem Tresen vorbeikommt und sich neben die Postangestellte stellt. Folgender Dialog entspinnt sich zwischen ihm und mir.

J(ürgen): Sie haben aber ein schönes Lächeln.
A(nja): Dankeschön.
J: Nein, wirklich. Das ist echt schön.
A: Sie wollen mir doch jetzt nur was verkaufen.
J: So würde ich das nicht sagen. Aber haben Sie ein Auto?
A: Sag ich doch. Ja, ich hab ein Auto.
J: Okay, ich wette mit Ihnen, dass die HUK-Versicherung für ihr Auto auf jeden Fall günstiger wäre als ihre aktuelle.
A: Das glaube ich nicht. Mein Auto ist über die Autoflotte meines Vaters versichert, der hat ein paar Betriebsautos und das ist ziemlich günstig.
J: Mist, das unterbiete ich nicht.

Postangestellte kichert. Ich lache. Jürgen dreht auf.

J: Aber Sie haben doch sicher einen Dispo-Kredit bis 500 €.
A: Ich habe überhaupt keinen Dispo.
J: Keinen Dispo?
A: Das ist nur Eigenschutz. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe.
J: Das gibt's doch nicht.

Postangestellte kichert lauter. Ich werfe Jürgen ein offenes Lachen zu, während ich mich schon vom Tresen wegbewege. Aber er kann noch mehr.

J: Eine Sache noch. Wollen Sie nicht auch was für den Umweltschutz tun? Welchen Stromanbieter haben Sie?
A: Ich bin schon bei Lichtblick, da ist auch nichts zu holen.
J: Sehen, Sie haben schon die richtige Entscheidung getroffen. Für den Atomausstieg.
A: Ja, und das schon seit knapp zwei Jahren.
J: Mensch, sonst hätte ich jetzt mit Ihnen Chakka gemacht.

Jetzt muss ich wirklich lachen. Die Postangestellte auch. Jürgen weiß auch nicht weiter.

J: Aber bei Ihrem Vater wohnen Sie nicht mehr?
A: Nein, ich wohne allein.

Freitag, 22. Oktober 2010

Für Vorfreuer: Zitate über die Zukunft

„Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut.“

Eduard Mörike (1804-1875)

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Für Aktive: Zitate über die Zukunft

„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“

Willy Brandt (1913-1992)

die heimat ist ganz sie selbst

die stürme fegen hier übers land und bringen regen, lauten regen und tiefblaue wolken. es ist so schön und ich freue mich jedes jahr wieder, dass der herbst für mich wie frühling ist. und dieses jahr freue ich mich, dass ich hier sein kann, ganz allein - na gut, mit mir der hund.

wenn man einen hund hat, muss man jeden tag raus. das hilft, den wald zu beobachten, wie die blätter erst bunt und dann weniger werden, es hilft, die stille zu schätzen und außer puste zu sein, wenn man mit dem hund um die wette fährt (und er natürlich trotzdem gewinnt).

wenn man nach hause kommt, wird man von einer eigentümlichen stille umfangen, die so gar nicht still ist. mittagessen bei oma, das erste kaminfeuer im eigenen haus, schnatternde cousinchen und schwätzende nachbarinnen. die heimat ist ganz sie selbst, im eigentlichen sinne.

ich weiß schon jetzt, dass ich länger bleiben will.

Montag, 18. Oktober 2010

Grüße von der See

Wahrscheinlich das letzte Mal in diesem Jahr (obwohl: Wer weiß, was der November für Überraschungen bereithält? In vielerlei Hinsicht...) war ich am Meer. Mit mir der Hauskreis, der Sonnenschein und ja, ein bisschen Klassenfahrtfeeling. Es war zum In-die-Luft-Hüpfen schön:

Postkarte von der See

Es gab besondere Momente, stille und solche, die mit Lachen gefüllt waren. Mitternachtswaffeln mit heißen Kirschen und Vanillesoße, Glücksschreie aus dem Fenster, ein unvollendetes Spiel, neue Einblicke und hoffnungsvolle Ausblicke. Hoffnung und Vorfreude - das sind überhaupt die Stichworte der neuen Woche. Man darf gespannt sein, aufs Leben.

Freitag, 15. Oktober 2010

für träumer: Zitate über die Zukunft

„Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft.“

Salvador Dalí (1904-1989)

Donnerstag, 14. Oktober 2010

für pessimisten: Zitate über die Zukunft

„Das beste an der Zukunft ist, daß niemals zwei Tage auf einmal kommen.“

Dean Acheson (1893-1971)

Mittwoch, 13. Oktober 2010

wir schauen nach vorn: zitate über die zukunft

„Das Merkwürdigste an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit später die gute alte Zeit nennen wird.“

John Steinbeck (1902-1968)

Zitat

Wir können vor lauter Angst nicht auf Zehenspitzen durchs Leben schleichen

Musik


Sophie Hunger
The Danger Of Light

Brandenburgische Wörter

(1) kaupeln (2) Plins (3) wa (4) lutschen (mit langem u) (5) nich (6) luntschen (7) tikschen (8) nüscht (9) zutschen (10) rückzu (11) schlurfen (12) schnurpsen

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