in diesen tagen ist... WM! wir, also quasi ich und die anderen, sind grandios gestartet. noch grandioser, dass bonni & friends mit mir das neue lokal besucht haben, genau so eins hat noch gefehlt. und dann heißt es auch noch elf. kann das zufall sein?
das wochenende war ansonsten schön & sporty und voller essen. der samstag begann mit einem frühstück mit dem vater und heike, sehr lecker. dann gab es etwas geburtstagssport und dann einen wie immer tollen grillabend auf dem land vor den toren der stadt. hoch lebe die feuerschale! um den kalorienpegel zu halten, wurde am sonntag der geburtstag vom hütchen gefeiert - mit einem ordentlichen brunch. und dann war auch schon fussball.
jetzt frage ich mich doch nicht mehr, warum ich zu nix komme.
ich hatte vergessen, wie schön es ist, mit dem rad zu fahren.
man fährt durch die stadt, an touristen vorbei und immer schön die parkschleichwege benutzend. nachts auf dem weg vom kino nach hause spürt man die warme nachtluft und ist schneller als die s-bahn. man kann den fahrradkorb vollpacken mit büchern, essen, der sporttasche und gekauften blumen und fühlt sich immer noch ganz leicht.
heute ist so ein richtiger paniktag. ich stehe zu spät auf, obwohl ich schon ganz früh wach bin. mache tausend dinge gleichzeitig und breche halbfertige sachen ab, knalle fast die tülle der kanne ab und lasse alles stehen und liegen. zwischendurch fahre ich mit dem rad zur post und vergesse die wichtigste besorgung. dazu kommt eine innere aufregung, die ... ich weiß gar nicht woher kommt. jetzt werde ich gaaaanz langsam bis zehn zählen und eins nach dem anderen tun. dass man nicht alles schafft, damit muss man sich abfinden.
das jahr hat beschlossen, im sechsten monat des selbigen gut zu werden. zumindest am wochenende. da hat es mich beschenkt mit freunden, sommeressen und sonnenstrahlen; guten gesprächen und schweigen, das nicht weh tut; es hat mich umarmt mit warmer nachtluft und überrascht mit kinderlachen. es war einfach nur schön, das erste juniwochenende. ich war schwimmen, bin barfuss gelaufen und habe abwechselnd eis und kuchen gegessen. that helps in any case and doubles your good mood.
was soll das nur, der ganze regen? es scheint, als habe sich das wetter dem jahresstimmungsbild (bis jetzt) angeschlossen und ich finde das nicht so gut. sonst macht mir regen ja überhaupt nichts aus, aber so ein bisschen mehr sonne und blaustückchen vom himmel könnte ich schon vertragen. vielleicht wären dann die momente nicht so wie sie sind, in denen alles noch einmal auf einen zugerollt kommt.
die gefühle, wenn etwas zu ende geht, sind, wenn das ende beginnt und alles offen ist, groß und einnehmend. die gefühle, die später kommen, in den stillen, ruhigen, unscheinbaren und unwirklichen momenten, wiegen noch schwerer, obwohl sie schneller kommen und verschwinden. sie sind einfach so unvermittelt da und dann fühlt man eine leere, die gar nicht fassbar ist. auf einmal steht man zwischen den süßigkeiten im supermarkt und ist verloren. oder erschrickt, wenn der arzt einen mit einem namen anredet, der von jemand anderem vergeben wurde. oder man will, dass die sonne scheint, obwohl man regen mag.. oh these days. ich weiß ja: alles wird besser, mir wurde das glaubhaft versichert (danke dafür, allen). ich glaube das. und denke es laut vor mich hin, in solchen momenten.
der sommer ist da, stundenweise und heimlich angeschlichen, aber dann warm und umarmend. ich habe ihn gefühlt, als ich am wochenende am see war. ich wollte lesen und habe natürlich die ganze zeit geschlafen, unterbrochen von kurzen versuchen, doch eine geschichte zu ende zu bringen. der schlaf hat gesiegt. es war alles gut, für drei stunden und eine kleine ewigkeit. ich habe aufs wasser gestarrt und die kinder bewundert, die tapfer burgen bauten und schon schwimmen waren. habe die zeit vergessen. und mich gefreut, dass die berliner nicht so schnell von miesefrühling auf sommermoment umschalten konnten: es war ganz leer an meinem lieblingssee. das nächste mal halte ich auch die füße ins wasser.
Es ist so schön, seine Freunde glücklich zu sehen, so richtig glücklich und gelassen. Eine Hochzeit hat was für sich: diese Hoffnung, die Zuversicht und der Wille, das Leben gemeinsam zu leben mit allem, was dazu gehört. Es war richtig schön, letzte Woche in Dänemark, auch wenn ich einmal (ganz kurz) ein bisschen traurig war, es war ein Zuckerwattenwochenende.
Die Woche dann war schon nicht mehr so zuckrig, zerpflückte Tage (an denen man so gar nichts schafft) und ganz schön viel zu tun. Es steht auch die nächste Hochzeit ins Haus, und die will gut vorbereitet sein. Details können hier natürlich nicht verraten werden. Ein bisschen Überraschung muss drin sein...