Donnerstag, 20. November 2008

windwetter

oh oh, was ist das nur für ein wetter. heute hat es so gestürmt, dass ich vorsichtshalber die blumentöpfe vom balkon genommen habe, so dass sie nicht runterwehen. der rosafarbene schirm mit grauen punkten aus japan tut seinen job gut, obwohl ihm wahrscheinlich auch ein bisschen kalt ist. aber eigentlich sollte man am besten in einem warmen café sitzen und eine heiße schokolade trinken oder zu hause, aus dem fenster schauend.

caf-sorgenfrei_foto-namaste-photocase-com

foto: namaste/photocase.com

Sonntag, 16. November 2008

aufwachen

wenn ich aufwache, sieht das im moment so aus:

bilder-kamera-16112008-004

gestern hat herr ferdinand zum fünften mal seinen 19. geburtstag gefeiert. mit tanz in einer kleinen kellerbar, vielen discokügelchen und einer menge leute. bonni und ich haben gezeigt, was tänzerisch in uns steckt, aber herr ferdinand ist und bleibt der most extrovertierte tänzer ever.
heute früh wachte ich dann mit diesem wundervollen blick auf. wolken, die vorüber schweben, wind, den man im hofgarten rauschen hört und vögeln, die dem tag entgegen zwitschern. der wind war eigentlich ein kleiner sturm, das hat das ganze noch schöner gemacht. ich will mehr von solchen sonntagmorgen...

Donnerstag, 13. November 2008

novemberlicht

bilder-kamera-12112008-117

schön, wenn man schals anziehen kann. schade, dass man am ende des herbstes immer krank wird. schön, dass heute die sonne schien. schade, dass ich trotzdem novemberblues und ein erhöhtes schlafbedürfnis habe. dabei gibt es so viele dinge zu tun! ein tanz im licht zum beispiel.

Mittwoch, 5. November 2008

København

50_Kopenhagen1_Nyhavn_pix_ulla

Yeah, der Freund und ich fahren nach Kopenhagen. Erst im Dezember und nur drei Tage, aber ich bin jetzt schon ganz aufgeregt. Frau Saarinen habe ich ewig nicht mehr gesehen, also mit Zeit haben zum Reden, Spazierengehen und Feiern. Und der Freund und ich, wir können auch mal wieder einen Ausflug gebrauchen.

Montag, 3. November 2008

home is where your heart is

Vor ungefähr vier Monaten und noch ein bisschen, bekam ich von Ivalou diese Fragen hinüber geschoben, die ich jetzt anfangen werde, zu beantworten. Jeden Tag eine, aber nicht hintereinander, für manche muss man sich auf Zeitreisen begeben.

What I was doing 10 years ago.
What is on your to do list today (in no particular order).
Snacks I enjoy.
Things I would I do if I was a billionaire.
Places I have lived.
Jobs I have had.

Heute suche ich mir aus: Places I have lived.

Zwischen Apfelbäumen, Wiesen, einer Ministraße und einer Autobahn (passt nicht so ins Bild, ist aber so) steht das Haus, in dem ich die ersten drei Jahre meines Lebens wohnte, ohne mich daran zu erinnern. Ruhland.

Dann zogen wir in die Stadt, die ich heute als Heimatstadt bezeichne. Senftenberg.

Zwischendurch, als meine Mutti im Krankenhaus lag, wohnte ich bei meiner Oma und meinem Opa. Da gibt es auch Apfelbäume und Wiesen und ganz viel Dorf. Niederwiesa.

Nach dem Abi zog ich in eine Stadt, die ich am Anfang gehasst habe, aber dann dachte ich mir, wenn ich da vier Jahre studiere, kann ich sie auch mögen. Jetzt bin ich schon sechs Jahre hier. Berlin.

Zum Glück wurde das Berlinwohnen unterbrochen von kleinen Ausflügen in Ministädte. Die sind so ganz anders. Augsburg und Halle.

Am schönsten war es in Schweden, wo ich sechs Monate lebte. Dort konnte ich mit der Tram ans Meer fahren, jeden Tag Kanelbullar essen und ein bisschen mehr frei sein. Göteborg.

Und eines habe ich gelernt. Home is where your heart is.

Sonntag, 2. November 2008

Herbstanfang

Die Nachtigall in meinem Garten schweigt.
Die Welt wird leer.
Und auch die Geige in der Ferne
Geigt nicht mehr.
Der Sommer flieht.
Mit jedem Tage stiller wird mein Lied.

Und jährlich trüber schleicht der Herbst sich ein,
Und tiefer, tiefer, schneit der Schnee mich ein.

Von Wolken schwer,
die Stirn sich neigt.
Die Welt wird leer.
Die Nachtigall in meinem Garten schweigt.

Mascha Kaléko

Freitag, 24. Oktober 2008

nach hause

Auf die Stimme Gottes zu hören, ist wie nachts Auto zu fahren. Die Scheinwerfer geben gerade genug Licht ab, dass wir das nächste Stück Straße direkt vor uns erkennen könnnen. Und dieses Licht reicht aus, um uns nach Hause zu bringen.

Suzanne Farnham

Donnerstag, 23. Oktober 2008

in meiner gemeinde...

... gibt es ab morgen eine action für junge menschen - mit musik, input von einem tollen prediger, leckerem essen und netten menschen. kommt doch vorbei.

Flyer-Link2Life-Vorderseite

Zitat

Wir können vor lauter Angst nicht auf Zehenspitzen durchs Leben schleichen

Musik


Sophie Hunger
The Danger Of Light

Brandenburgische Wörter

(1) kaupeln (2) Plins (3) wa (4) lutschen (mit langem u) (5) nich (6) luntschen (7) tikschen (8) nüscht (9) zutschen (10) rückzu (11) schlurfen (12) schnurpsen

Suche

 

Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development