einen platz haben, einen platz finden

wenn es immer so einfach wäre mit der platzzuweisung: einmal die treppe hoch, dann rechts abbiegen, der zweite platz auf der linken seite.
uff. das jahr weist mir diesmal von selbst seinen platz zu. far away, könnte man sagen. aber nicht aus der welt, das muss man hinzufügen. bis jetzt habe ich in meiner orientierungslosigkeit verharrt, überwältigt von den traurigkeitsanfällen, die ich so dann und wann hatte. jetzt sind die wichtigsten sachen gepackt und meine wohnung sieht trotzdem noch sehr voll aus - ich habe einfach zu viel von allem, vor allem bücher.
ich freue mich auf die neue zeit, neue menschen und alles. auch wenn es so schwer fällt, hier wegzugehen. niemals hätte ich das gedacht. never ever. aber es spricht für die stadt, vielleicht, zumindest für den türkischen markt am maybachufer, den cupcakeladen im friedrichshain und den sushiladen in steglitz. auf jeden fall aber für meine freunde, die erinnerungen, die spree und nachtbusse, für meinen hauskreis (the best!), meine süße wohnung, fahrradfahren durchs brandenburger tor hindurch, die krumme lanke und die nette bäckerin in neukölln. ich lasse also zurück: liebe menschen, eine verblasste liebe, die schönste wohnung der stadt, meine zwanziger und einen sehnsuchtsort.
auch der herbst hat was - 8. Jan, 22:57

















