Chakka mit Jürgen
Setting: Deutsche Post in den Schönhauser Allee Arcarden, Berlin
Personen: ich & Postangestellte & zufällig vorbeikommender weiterer Postangestellter - nennen wir ihn Jürgen
__
Die Postangestellte und ich klären mein Anliegen und sind fast fertig als Jürgen hinter dem Tresen vorbeikommt und sich neben die Postangestellte stellt. Folgender Dialog entspinnt sich zwischen ihm und mir.
J(ürgen): Sie haben aber ein schönes Lächeln.
A(nja): Dankeschön.
J: Nein, wirklich. Das ist echt schön.
A: Sie wollen mir doch jetzt nur was verkaufen.
J: So würde ich das nicht sagen. Aber haben Sie ein Auto?
A: Sag ich doch. Ja, ich hab ein Auto.
J: Okay, ich wette mit Ihnen, dass die HUK-Versicherung für ihr Auto auf jeden Fall günstiger wäre als ihre aktuelle.
A: Das glaube ich nicht. Mein Auto ist über die Autoflotte meines Vaters versichert, der hat ein paar Betriebsautos und das ist ziemlich günstig.
J: Mist, das unterbiete ich nicht.
Postangestellte kichert. Ich lache. Jürgen dreht auf.
J: Aber Sie haben doch sicher einen Dispo-Kredit bis 500 €.
A: Ich habe überhaupt keinen Dispo.
J: Keinen Dispo?
A: Das ist nur Eigenschutz. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe.
J: Das gibt's doch nicht.
Postangestellte kichert lauter. Ich werfe Jürgen ein offenes Lachen zu, während ich mich schon vom Tresen wegbewege. Aber er kann noch mehr.
J: Eine Sache noch. Wollen Sie nicht auch was für den Umweltschutz tun? Welchen Stromanbieter haben Sie?
A: Ich bin schon bei Lichtblick, da ist auch nichts zu holen.
J: Sehen, Sie haben schon die richtige Entscheidung getroffen. Für den Atomausstieg.
A: Ja, und das schon seit knapp zwei Jahren.
J: Mensch, sonst hätte ich jetzt mit Ihnen Chakka gemacht.
Jetzt muss ich wirklich lachen. Die Postangestellte auch. Jürgen weiß auch nicht weiter.
J: Aber bei Ihrem Vater wohnen Sie nicht mehr?
A: Nein, ich wohne allein.
Personen: ich & Postangestellte & zufällig vorbeikommender weiterer Postangestellter - nennen wir ihn Jürgen
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Die Postangestellte und ich klären mein Anliegen und sind fast fertig als Jürgen hinter dem Tresen vorbeikommt und sich neben die Postangestellte stellt. Folgender Dialog entspinnt sich zwischen ihm und mir.
J(ürgen): Sie haben aber ein schönes Lächeln.
A(nja): Dankeschön.
J: Nein, wirklich. Das ist echt schön.
A: Sie wollen mir doch jetzt nur was verkaufen.
J: So würde ich das nicht sagen. Aber haben Sie ein Auto?
A: Sag ich doch. Ja, ich hab ein Auto.
J: Okay, ich wette mit Ihnen, dass die HUK-Versicherung für ihr Auto auf jeden Fall günstiger wäre als ihre aktuelle.
A: Das glaube ich nicht. Mein Auto ist über die Autoflotte meines Vaters versichert, der hat ein paar Betriebsautos und das ist ziemlich günstig.
J: Mist, das unterbiete ich nicht.
Postangestellte kichert. Ich lache. Jürgen dreht auf.
J: Aber Sie haben doch sicher einen Dispo-Kredit bis 500 €.
A: Ich habe überhaupt keinen Dispo.
J: Keinen Dispo?
A: Das ist nur Eigenschutz. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe.
J: Das gibt's doch nicht.
Postangestellte kichert lauter. Ich werfe Jürgen ein offenes Lachen zu, während ich mich schon vom Tresen wegbewege. Aber er kann noch mehr.
J: Eine Sache noch. Wollen Sie nicht auch was für den Umweltschutz tun? Welchen Stromanbieter haben Sie?
A: Ich bin schon bei Lichtblick, da ist auch nichts zu holen.
J: Sehen, Sie haben schon die richtige Entscheidung getroffen. Für den Atomausstieg.
A: Ja, und das schon seit knapp zwei Jahren.
J: Mensch, sonst hätte ich jetzt mit Ihnen Chakka gemacht.
Jetzt muss ich wirklich lachen. Die Postangestellte auch. Jürgen weiß auch nicht weiter.
J: Aber bei Ihrem Vater wohnen Sie nicht mehr?
A: Nein, ich wohne allein.
auch der herbst hat was - 29. Okt, 22:40







