Dienstag, 10. Juni 2008

sommer

sprung-ins-wasser_Foto-hui-buh-photocase-com

ich denke, der sommer ist da. gestern habe ich auf einer anzeigentafel 33 grad entdeckt, heute sind es draußen 27 grad. puh. ganz schön warm.
neben der hitze haben mich noch zwei erlebnisse veranlasst, daran zu denken, dass es vielleicht doch schöner wäre, auf einem dorf am meer zu wohnen.

1. vorgestern bin ich schwimmen und gerade in der bikini-ankleidephase, als ich sich ein männliches wesen neben mich setzt und mich dumm anlabert, ganz in dem sinn, welcher diesem wort innewohnt und fragt mich: gehst du schwimmen? nein, joggen im bikini. aber guck mir ruhig weiter zu während ich mich umziehe. haben die leute gar keinen respekt mehr?
2. ich will tanken, vor mir ein vw-bus der ungünstig angehalten hat, ich hupe höflich (!), nichts tut sich, hinter mir das auto hupt aggressiver, dann setzt sich alles in bewegung. als die blonde fahrerin des vw-buses neben mir tankt, schreit sie mich an, ungefähr so: "bleib doch zu hause, wenn du nicht auto fahren kannst." "fahr du mal so ein großes auto." (my favorite) "halt die fresse." und dabei hab ich kaum was gesagt. haben die leute gar keinen respekt mehr?

so ist es, vielleicht sind die menschen innerlich aufgewühlt, weil es draußen so heiß ist. dann müssten die ostseeanwohner doch aber entspannter sein, oder?

Zitat

Wir können vor lauter Angst nicht auf Zehenspitzen durchs Leben schleichen

Musik


Sophie Hunger
The Danger Of Light

Brandenburgische Wörter

(1) kaupeln (2) Plins (3) wa (4) lutschen (mit langem u) (5) nich (6) luntschen (7) tikschen (8) nüscht (9) zutschen (10) rückzu (11) schlurfen (12) schnurpsen

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